Froschperspektive ....

Der Frosch steht für die "Perspektive", aus der heraus künftig das eine oder andere "Neue" hier auf die geschätzte Leserschaft warten wird. Die Kegelrobbe lebt auf der Düne vor Helgoland und macht sich auch so ihre Gedanken.

Auf den Seiten "Zur Sache" und "Aufreger der Woche" nehme ich zu aktuellen Fragen Stellung, die mich besonders berühren.

Frühling, du bist es ......

Frühling, du bist es…

 

Lockst mich aus tiefer Winternacht

In deinen jungen Morgen

Zeigst mir der Liebe neue Macht

Warst viel zu lang verborgen

 

Ein neuer Mut wächst da heran

Der unaufhaltsam strebt

Mit allem sich verbünden kann

Die Hoffnung weiter webt

 

Nimm mich auf deine Schwingen

Wir fliegen in die Welt hinaus

Lass uns die Botschaft bringen

In alle Länder jedes Haus

 

© Gerhard Falk

Brief an meinen Tod 

14. Juli 2015 um 14:38


Mir wird kalt, obwohl die Temperaturen hoch sind. Du scheinst
ums Haus zu schleichen. Warum sagst Du nicht: „Ich bin da, und ich warte noch
so und so viel Zeit, um Dich meine Sichel spüren zu lassen.“ Das wäre ehrlich.
Aber mal ehrlich, ist Ehrlichkeit wirklich Deine Sache?

Natürlich wird es Möglichkeiten geben, Dir von der Schippe zu
springen. Jedenfalls höre ich das von den Ärzten immer wieder. Es ist ihr Medi-Shop.
Doch Deiner ist es, am Ende doch zu gewinnen. Soll ich mich da wirklich wehren
oder doch vielleicht lieber selber in den Sonnenuntergang paddeln? Irgendwo da
hinter dem Horizont steige ich dann zu Dir um. Wäre das ein Deal? Warten wir es
also ab. Kennst Du das vielleicht? Ich war schon einmal an einem solchen Punkt,
wo ich Deine Nähe spürte.


Horizonte

Ich schau aufs Meer ins weite Rund

und fühl mich ganz verlassen.

Sie steht vor mir die letzte Stund,

ich spür’ sie nach mir fassen.



Lebensblumen blühten lange schon,

Herbstblätter sind verweht.

Zum fernen Horizont sind sie davon

wo nichts mehr weiter geht?



Die Möwe im Wind, sie schaut nach mir,

hat mich wohl längst erkannt.

Sie ruft mir zu: „Ich bleib’ bei dir!“

führt mich nun fort vom Land.



Ich schau aufs Meer ins weite Rund

und höre die Wellen rauschen.

Will ihrem Lied zur letzten Stund’

noch eine Weile lauschen.


Nur warten und aufs Meer schauen, ist natürlich auch
nicht mein Ding. Dann nutze ich Deine Nähe doch lieber dazu, mal nachzuschauen,
was Du so alles treibst auf dieser Welt. Ja, Du bekommst sie alle. Aber auf
welchem Weg denn?


Muss das wirklich sein, dass sich die Menschen
gegenseitig die Köpfe einschlagen, nur um für Dich die Arbeit zu tun? Wie hast
Du das geschafft? Liegst faul in der Ecke und schaust Dir das Treiben
vergnüglich an. Das ist unsozial! Ja, ja ich kenne Deine Meinung: Niemand sei
so sozial wie Du, denn alle holst Du – ohne Ausnahme. Aber da machst Du es Dir
zu einfach. Der Weg muss sozial sein, nicht das Ende!

Wie konntest Du es erreichen, dass eine ganze
Industrie weltweit Deine Sense schärft? Sie rüsten und rüsten und wetzen und wetzen
als trieben sie mit Entsetzen Scherz. Sie machen sich die Säcke voll und
treiben die Regierungen vor sich her, damit sie den Weg frei machen für ihre
Machenschaften. Ist das wirklich Dein Wille, lieber Tod?


Vielleicht aber bist Du doch unschuldig.
Möglicherweise treibt die Menschen anderes an, als Dir die Arbeit wegzunehmen.
Vielleicht ist es ihre Gier nach Macht, um sich vergessen zu machen, dass Du
sie eigentlich besitzt: die Macht über den Tod.


Doch bevor Du, lieber Tod, bei mir Einzug hältst will
ich doch meinen Weg selbst gestalten und an eine himmlische Gerechtigkeit
glauben, die weiter geht als Dein Reich. Die mich in ein Universum jenseits
aller Fantasie und allen Glaubens aufnimmt und vielleicht ein wenig darauf
schaut, was meinen Weg ausmachte und wo ich auf Macht verzichtete, um die
Menschen zu lieben.


So, mein Lieber, nun kaue mal daran und bedenke, dass
wir Beide einen Zeitpunkt finden, der passt.


Mit stillem Gruße

Ein neues Buch wartet auf seine Leser....

Gestatten, meine Name ist

 

"Eddi von Fürstental"

 

Klicken Sie auf mein Bild und schon sind Sie bei meinem Buch!

„Halt die Klappe, Schwätzer!“

Vom Klo kommend rannte ich in die Küche und stellte den Wasserkessel von der Platte. Meine Frau rief aus der Dunkelheit: „Ich habe doch gar nichts gesagt!“ Klang das empört oder wollte sie nur ein Gespräch beginnen? „Geh wieder ins Bett, es ist noch kalt“, rief ich zurück und hängte den Beutel in die Teetasse.

Morgens nehme ich immer einen Beutel. Für alles andere fehlt noch die Feinmotorik. Nur im Kopf springen sie schon umher und feuern sich gegenseitig an. Dann spreche ich mit einem Wasserkessel und erteile ihm Befehle. Meine Frau nimmt mich auf den Arm und hänselt. Alte Männer flüchten eben nicht nur aus dem Bett, gelegentlich auch vor anderen „Bedrohungen“. Vielleicht flüchte ich auch vor mir.

Dem Wasserkessel ist es wohl zu heiß geworden, wie jeden Morgen, wie jeden Morgen……

 

(02.01.2014)

Jubiläum

Heute Abend feiere ich mit meinem Stenografenverein sein 125-jähriges Bestehen. Mir wollen sie den Ehrenbrief des Deutschen Stenografenbundes geben, weil ich dem Verein nun schon 52 Jahre treu geblieben bin. Wir sind eben beide in die Jahre gekommen. Als ich eintrat hatte er noch über 300 Mitglieder, nun sind es noch kaum mehr als 70.

Natürlich lernt man dort noch immer die Deutsche Einheitskurzschrift und das Tastschreiben auf einer PC-Tastatur. Ich lernte das 10-Finger-System auf einer Adler-Typenhebel-Schreibmaschine. Es klingelte bevor eine Zeile zu Ende war und dann warf man mit der linken Hand den Wagen zurück an den Anfang. Ein Fehler war ein Fehler und stand unvergänglich auf einem weißen Blatt. Kein Rechtschreibprogramm beschwerte sich über falsch Geschriebenes.

Die Stenografie war mit jeder Unterrichtseinheit eine sich fortentwickelnde Schrift. Irgendwann konnten nur noch wenige so schnell diktieren wie wir in der Lage waren zu schreiben.

Beides hat mich ein Leben lang begleitet und ich habe nichts verlernt. Nur ein wenig langsamer bin ich geworden und ich wetteifere auch nicht mehr. Meine Frau hingegen ist eine so schnelle Stenografin geblieben, übt mit Eifer und feiert ihre Siege.

Es entlockt mir einen Seufzer, was ich jetzt erinnere. Das wird heute Abend eine Welle werden, die aus fernen Zeiten über mich hereinbrechen wird. Ich werde gerne ein wenig auf ihr surfen bevor es mich wieder auf den Strand wirft……

(1. Juni 2012)

Ewigkeitsmomente

Heute früh kam mir noch vor dem Aufstehen ein Bild in den Kopf, das ich nun schon seit Stunden in mir herumtrage.

Auf den Holztreppen des Schiffsanlegers in Cuxhaven – gleich hinter dem Hafen „Alte Liebe“ sitzen zwei junge Mädchen und singen. Eine spielt Gitarre. Da liegt keine Groschen-Mütze, sie singen nur für sich und warten auf die Helgolandfähre „Wappen von Hamburg“, die damals in den 70er Jahren dort noch von Hamburg kommend anlegte. Etwas abseits des Gesangsduos setze ich mich auch auf den Holzboden und höre zu. Es dauert nur wenige Minuten und auch für mich verschwindet die Zeit irgendwo zwischen Noten, Wind und Wellen. Sie hatten mich damals in ein kleines Stückchen Ewigkeit geholt.

Gerne hätte ich sie während der Überfahrt nach Helgoland angesprochen, doch ich traute mich nicht. Wir gingen auch noch auf der Insel ein Stück des Wegs gemeinsam, bis sie beim Wohnheim der Biologischen Anstalt abbogen und ich zur Jugendherberge weiterging.

Seit ein paar Tagen geistert mir der Wunsch nach einem erneuten Aufenthalt in der Jugendherberge Helgoland im Kopf herum. Sie wurde inzwischen komfortabel umgebaut und ich könnte in den Wintermonaten sicher ein Einzelzimmer mit Dusche und WC bekommen. Nur dieser kleine Moment Ewigkeit, in den mich die Musikantinnen damals hineingezogen haben, der bleibt wohl nur in meiner Erinnerung. Er lässt sich nicht wiederholen.

Ich würde den beiden Mädchen heute gerne „Danke, es war schön!“ sagen, was ich mich damals nicht traute. So sage ich es hier allen jenen, die einfach nur mal singen weil es schön ist und irgendwem einen Moment Ewigkeit schenkt.

(25.10.2011)

Berlin-News

 

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat einen Preis für das beste Weihnachtsmärchen gewonnen. Die Kanzlerin will daraus eine Lesung halten, zu Weihnachten, zu Neujahr, zu Ostern, zu Pfingsten, und auch noch, wenn ihr der Bundespräsident die Entlassungsurkunde überreicht. Dann will sie aber später noch die Krabbelgruppe des Bundestages übernehmen und sich um die alleinerzogenen Frischlinge kümmern. Das Leben kann so schön sein! (14.09.2011)

 

Lesung im Café "Hand in Hand"

 

Am 3. August 2011 lese ich in der Kulturscheune Dautphetal-Holzhausen
im Café "Hand in Hand" ab 15.00 Uhr,
aus

 

Lesebuch - Nicht nur für Erwachsene

 

Ich war noch nie in Afrika

 

Wir sollten uns lieben!

 Ankündigung in MyHeimat

Anschließend starte ich zur Kanu-Tour .

 

Frühstücks-Lesung im Café Leinweber

 

Am Dienstag, dem 28. Juni 2011, ab 10 Uhr

 

halte ich eine Lesung im Café Leinweber in Dautphetal-Holzhausen, Steingasse 10.

Erfolgsrezepte

 

"Mach das Beste aus Deiner Zeit, sie läuft ab!" Das ist so eine Ermahnung, mit der ganz sicher auch einer der vielen Erfolgsratgeber beginnt. Sie sind am Markt beinahe so erfolgreich wie Kochbücher.

Die Menschen wollen ein sicheres Rezept für ihren Erfolg und "Erfolg" muss sein! Wer nicht erfolgreich ist, der gehört nicht dazu. Da reicht auch kein durchschnittlicher Erfolg, er muss sich aus den vielen anderen Erfolgreichen schon hervorheben; am besten wäre er ein gigantischer. Dann würde der Erfolgreiche von den Medien auch auf die Bühne gestellt und dort wollen sie schließlich alle hin, die mit ihrer Zeit wussten das wirklich Beste anzufangen.

Denken wir darüber nach, ob auch wir zu dieser Gruppe der Erfolgshungrigen gehören, für die ihre Zeit voll ausgefüllt nur so dahinrauscht - berauscht und beklatscht, vielleicht sogar von allen geliebt; doch vielleicht, wenn der Erfolg sich erschöpft hat, doch alleine am Wegesrand zurückgelassen.

"Mach das Beste aus Deiner Zeit, sie läuft ab!" Einen Moment dieser Zeit sollten wir dafür verwenden, darüber nachzudenken, was denn "das Beste" für uns ist. Für mich waren es oft die kleinen Momente, in denen die Zeit still zu stehen schien. Es gab viele solcher Momente. Sie kamen, ohne dass ich sie mir zum Ziel gemacht hätte. Aber ich gab ihnen die Gelegenheit! Und wenn meine Zeit abläuft, dann werden sie es sein, die mich begleiten.........

Ich wünsche euch eine gute Zeit!

(18.05.2011)

 

Tausch der Visitenkarten

 

Auf Helgoland, wo ich im April zwei Genesungswochen verbrachte, reichte ich dem Inselarzt meine Visitenkarte, auf der vor dunklen Wolken ein Regenbogen gespannt ist. Es sei ein Foto, das ich einmal vom Balkon aus an einem späten Nachmittag aufgenommen hatte. Er gab mir seine Karte, auf der auch ein Regenbogen abgebildet war, aber vor einem weißen Hintergrund.

Ob das meine Grundstimmung sei, fragte er mich und schaute meine Karte nachdenklich an. So schnell hat er mich erkannt? Obwohl ich das dachte entgegnete ich, es sei das göttliche Versprechen, das ich im Sinn gehabt hätte und die Wolken seien ja nicht durchgängig dunkel; im unteren Teil erkenne man doch schon das neue Licht und wie sonst käme der Regenbogen zustande.


Am Tag darauf hatte er meine Homepage besucht, die ihm gefallen habe, und wir unterhielten uns kurz darüber. Meine Gedichte hätten ihm besonders gut gefallen. Da ging bei mir die Sonne auf und ich spürte die Medizin, die er mir verabreicht hatte. Sie wirkt noch immer, wenn ich mich krank fühle.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn er diesen kleinen Dank gelegentlich lesen würde, denn solche Ärzte sind eher selten geworden.

(13.05.2011)

 

Stuttgart 21 - Brief an einen Freund

 

Jetzt habe ich zwei Stunden geschlafen, für meine Frau die Brötchen geholt und noch immer kann ich keine Ruhe finden. Als ich meiner Frau von den Bildern der Nacht erzählte, habe ich bitterlich geweint. Ich habe um mein Land geweint, in dessen Gesicht ich sehen musste. Es war diese menschenverachtende Kälte, die ich gesehen habe. Der BW-Innenminister kam mir vor wie ein Scharfrichter.

Und man hat vorher gewusst, was man da angerichtet hat. Die Anforderung von Polizei aus mindestens 4 Bundesländern ist von langer Hand erfolgt. Das hat auch die Kanzlerin bei ihrem täglichen Lagegespräch erfahren und auch das ganze Kabinett. Alle haben sie es gewusst. Und das Ergebnis haben sie gesehen. Was sagt die Kanzlerin heute dazu? Sie spricht von Verkehrsinfrastruktur. Das erste Wort heute hätten den zutiefst körperlich und seelisch verletzten Menschen dieser Nacht gehört. Das ist die Kälte, in der Deutschland langsam einfriert. Sie hat nichts begriffen, was sich da 1989 ereignet hat. Sie ist vom Machtvirus eines Helmut Kohl infiziert, doch bei ihr ist er noch einmal mutiert.

Was haben wir falsch gemacht? Das fragte mich ein Altersgenosse bei Facebook. Ich weiß es nicht. Vielleicht haben wir nur zu lange zugeschaut und geglaubt, dass die junge Generation es schon packen wird.

Diese Gesellschaft hat das schleichende Gift des IMMER-MEHR gezüchtet und solche Säcke hoch gespült, die heute die Fäden ziehen.

Um gegen 2.30 Uhr traten auf den Balkon des Bahnhofs drei oder vier Männer, rauchten dicke Zigarren und schauten sich das Spektakel mit sichtlicher Zufriedenheit an. Einer aus dem Bahnvorstand soll dabei gewesen sein. Ich hätte sie erschlagen können und bin erschrocken über meine Gefühle.

Noch in der Nacht hatte ich vorgeschlagen, dass alle Demonstranten nach Hause gehen und die Hundertschaften der Polizei alleine stehen lassen. Jeden Donnerstag sollten in Deutschland nun Mahnwachen stattfinden bis die Verantwortlichen freiwillig gegangen sind. Bis dahin hätte ein Netz von Menschen in den Hungerstreik treten können. So hätte es Gandhi gemacht. Doch meine friedlichen Gedanken sind von den Bildern in blanke Wut gekehrt worden.

Deutschland ist nach dieser Nacht nicht mehr das gleiche Land. Das wird uns noch schrecklich klar werden. Hoffentlich wendet es sich zum Guten. Meine Hoffnung allerdings ist zur Stunde eher gering.

(01.10.2010)

 

Literaturpreis FACE-WRITE 2010

Praktikum und Job-Angebot bei ....

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Wahlaufruf zum 27. Sept. 2009

 

Am Sonntag ist Wahl. Das ist unsere Freiheit. Wir lösen mit unserer Entscheidung nicht die Probleme dieser Welt. Doch wir überlassen sie auch nicht den Anderen. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Wir sind nicht wirklich den Mächtigen dieser Welt ausgeliefert, denn wir sind viele. Sagen wir also unsere Meinung - jeden Tag. Entscheiden wir bei der Wahl, wer in unserem Land für uns mächtig sein soll. Und dann schauen wir jeden Tag hin, was sie mit unserer Macht anfangen. Mächtige kommen und gehen, das Volk bleibt. Auch wenn der Blick in die Welt uns hoffnungslos machen könnte, wir können das Sandkorn, der Wassertropfen, das Licht sein für eine neue Hoffnung.

Machtpolitik

Kalte Augen schauen leer,
der Mund spricht hohle Worte.
Keine Hoffnung ist da mehr,
bei Macht von solcher Sorte.

Kein flammend Herz
will Gutes stiften.
Nur Leid und Schmerz
die Welt vergiften.

Sie reden wohl vom Klimawandel,
die Welt sei noch zu retten.
Doch treiben teuflisch ihren Handel
in weltweit gemachten Betten.

Kinder müssen hungernd sterben,
Bomben fallen für Interessen.
So geht die Welt in Scherben
und hat sich längst vergessen.

Steh’ auf Mensch, der du geschunden,
sieh deinen Nächsten neben dir.
Schicksalhaft seid ihr verbunden,
ruft in die Welt: Das Volk sind wir!


Copyright Gerhard Falk, 2008

 

Übrigens:

Falls Ihnen am Wahlabend trotz Ihrer Beteiligung das Ergebnis nicht gefallen sollte, dann werfen Sie lieber Ihren Fernseher aus dem Fenster als Ihre Überzeugungen über Bord!

 

OP-14.05.09

Weiterer OP-Bericht hier klicken: OP 13. Mai 2009

In eigener Sache.....

 

Im Laufe des Jahres 2008 habe ich einige Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, die schließlich in einem Buch zusammengewachsen sind.

- Auf's Cover klicken -

ISBN-10: 3869010398

ISBN-13: 978-3-86901-039-7

Natürlich ist es auch bei Amazon oder in jeder Buchhandlung erhältlich.

 

Finanz- und Bankenkrise

 

Anfang dieses Jahres verfasste ich zwei Gedichte, die ich jetzt den Verlierern der Finanz- und Bankenkrise widmen möchte. Nimmersatte Banken und fiebernde Börsianer sollten uns veranlassen regelmäßige die eigene Temperatur zu messen:

 

Nimmersatt

Es frisst und frisst in unsrer Stadt
ein immer hungrig Nimmersatt.
Er nimmt die Stadt, er will das Land,
und hat er dann die Welt besessen,
raubt ihm die Gier noch den Verstand,
am End’ hat er sich selbst gefressen.

 
(Copyright Gerhard Falk, 2008)

 

Börsenfieber

Ein Virus hat die Welt befallen,
es nennt sich Börsenfieber.
Als Moloch wächst es in uns allen
und lähmt der Menschen Glieder.

Was Hände Arbeit einst erschuf
folgt heute einem neuen Ruf.
Das Kapital gibt die Belehrung
für profitable Geldvermehrung.

Im Globalisierungsjammertal,
lebt Mensch nur noch als Zahl.
Ist Platzhalter in Quartalsberichten,
die seinen Arbeitsplatz vernichten.

Wie soll das Werk den Meister loben,
ist’s vorher schon weltweit verschoben?
Da bleibt ihm nur der bare Lohn,
so wird aus Arbeit schließlich Fron.

Komm, mach mit bei diesem Spiel,
es wird dir Freude bringen.
Kauf unsre Aktien, möglichst viel,
lass uns gemeinsam singen.

Des Kapitals Gefräßigkeit
vernichtet jede Mäßigkeit.
Die Gier als Virus hat mutiert
vielleicht auch dich schon infiziert?


(Copyright Gerhard Falk, 2008)


 

Olympia-Boykott

Klicken zum Mitmachen! 

 

Brandanschlag in Dautphetal

 

Hier können Sie lesen und sich äußern. Eine Mehrheit sollte nicht schweigen!

ZUM FORUM HIER

 

Speakers' Corner Dautphetal

 

Forum in neuem Design. Schaut mal rein! Ein Marktplatz zum diskutieren. What's it?

 

Wissen ist Macht, und der Staat weiß alles!

 

Ab 1.7.2007 wird auch die Steuer "sicherer". Durch die Hintertüre gibt es jetzt den Schlüssel, der künftig den gläsernen Bürger schafft. Dagegen werden die biometrischen Daten im Pass Peanuts sein:

"AO § 139a Identifikationsmerkmal

(1) Das Bundesamt für Finanzen teilt jedem Steuerpflichtigen zum Zwecke der eindeutigen Identifizierung in Besteuerungsverfahren ein einheitliches und dauerhaftes Merkmal (Identifikationsmerkmal) zu, das bei Anträgen, Erklärungen oder Mitteilungen gegenüber Finanzbehörden anzugeben ist. Es besteht aus einer Ziffernfolge, die nicht aus anderen Daten über den Steuerpflichtigen gebildet oder abgeleitet werden darf; die letzte Stelle ist eine Prüfziffer. Natürliche Personen erhalten eine Identifikationsnummer, wirtschaftlich Tätige eine Wirtschafts-Identifikationsnummer. Der Steuerpflichtige ist über die Zuteilung eines Identifikationsmerkmals unverzüglich zu unterrichten."

Erst bei der Steuer, dann in allen anderen Lebensbereichen werden mit dieser ID alle Daten zur Person zusammengetragen werden können. Dagegen stehen die zahnlosen Datenschützer mit dem Hinweis, dass man halt aufpassen solle, falls sich irgendwo "Ungereimtheiten" zeigen.

Es wurden auch schon Computer ausgeforscht ohne Rechtsgrundlage. Die will Schäuble jetzt in aller Eile haben, egal was das BVerfG noch dazu sagen wird.

Freuen wir uns auf die neue ID, die uns wie ein Autokennzeichen durchs Leben begleiten wird und dafür sorgt, dass wir uns in dieser digitalen Welt so richtig sicher fühlen können.

Wissen ist Macht! Und die wissen wir ja aus Erfahrung beim Staat in guten Händen!

Oder wäre es vielleicht doch besser ein bisschen mehr aufzupassen und den Anfängen zu wehren? Aber es hat ja schon längst angefangen!

 

Entwicklungshilfe dynamisieren

Der soziale Ausgleich zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern könnte doch durchaus dynamisiert werden und würde endlich die Entwicklungspartnerschaftsministerien mit eigenen Mitteln ausstatten.

Mein Vorschlag:

Die Einkommenssteuer senken und im gleichen Verhältnis eine Entwicklungshilfesteuer einführen, die Projekten zur Selbsthilfe in den Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt wird.

Begründung:

Die Menschen wollen gerne geben, wenn sie wissen wofür. Man kann es nachlesen:

Washington (ddp). Steuern zu zahlen kann ein Gefühl der Befriedigung auslösen - vorausgesetzt, das Geld wird für wohltätige Zwecke verwendet. Noch zufriedener machen allerdings freiwillige Spenden, haben amerikanische Psychologen entdeckt. In beiden Fällen aktiviert der Verzicht auf das Geld genau die Teile des Belohnungszentrums, die auch für das gute Gefühl nach einem Zuwachs des eigenen Vermögens zuständig sind. Das zeigt nach Ansicht der Wissenschaftler, dass es tatsächlich so etwas wie echten Altruismus gibt, also einen Mechanismus, der Menschen dazu bringt, auf eigene Vorteile zu verzichten, ohne dafür eine konkrete Belohnung zu erwarten. Über ihre Studie berichten William Harbaugh von der Universität von Oregon in Eugene und seine Kollegen in der Fachzeitschrift «Science» (Bd. 316, S. 1622).

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Wie die Welt aussieht hängt von der Perspektive ab, aus der heraus man sie betrachtet. © Gerhard Falk